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Trimmen

Beim Trimmen wird das überstehende, nicht mehr vitale, Deckhaar mit der Hand oder mit dem Trimmesser ausgezupft. Das drahtige Haar wächst bis zu einer bestimmten Länge, stirbt ab und ist dann zum Ausfallen bereit. Das darunter zum Vorschein kommende Haar ist in der Regel deutlich farbintensiver. Wenn Trimmhunde nie von ihrem Althaar befreit werden, neigen sie zum Verfilzen, sind anfälliger für Parasiten bzw. Hautirritationen und haben obendrein ein zotteliges Erscheinungsbild.

Wird das in der Haut verbleibende tote Deckhaar mit der Schermaschine oder Schneiden gekürzt, wird es feiner und weicher, verliert allmählich seine Farbe und wächst nur noch spärlich nach. Die abgeschorene Unterwolle wird immer dichter und die ursprüngliche Fellstruktur geht verloren.

Übrigens, wenn das Trimmen richtig ausgeführt wird, dann ist es für den Hund auch nicht schmerzhaft!

Beim fachgerechten Zupfen werden überdies Stoffwechsel und Durchblutung angeregt.

Mit einem ersten leichten Trimming sollte man bereits im Welpenalter beginnen und es später etwa alle drei bis vier Monate fortführen. Wer seinen Rauhaarigen trimmen lässt wird schon bald feststellen, dass sein Hund deutlich weniger Haare verliert. Durch das regelmäßige Trimmen erzielt man zudem das sogenannte "rolling coat".